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Jahresrückblick 2025 - Herausforderung pur

Aktualisiert: 4. Jan.


Präsenz, Lebensfreude und bewusstes Gestalten


2025 war für mich ein Jahr voller Intensität, Begegnungen und persönlicher Entwicklungen. Ein Jahr, das mich immer wieder daran erinnert hat, wie kostbar Zeit, Präsenz und Aufmerksamkeit sind – sowohl im Umgang mit den Menschen, die wir lieben, als auch mit uns selbst. Es war ein Jahr der großen Übergänge, der Herausforderungen und der tiefen Freude über Momente, die nur dann entstehen, wenn wir wirklich da sind.


Der rote Faden dieses Jahres lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Präsenz. Präsenz im Alltag, in der Arbeit, im Umgang mit meiner Familie, meinen Hunden, meinen Teilnehmerinnen und auch auf der Bühne. Es war ein Jahr, in dem ich erleben durfte, wie wertvoll es ist, im Hier und Jetzt zu sein, aufmerksam zu begleiten, bewusst zu gestalten und gleichzeitig offen zu bleiben für das, was sich entwickelt – auch wenn es nicht planbar ist.


2025 hat mir gezeigt, dass Gesundheit, Lebensfreude und Lebensenergie kein Zufall sind. Sie entstehen aus kleinen, konsequenten Entscheidungen, aus Achtsamkeit, aus Bewegung, Musik, Gemeinschaft und dem Mut, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Zugleich war es ein Jahr, das mich emotional tief berührt hat: Abschiede, Herausforderungen, aber auch besondere Momente voller Liebe, Lachen und Dankbarkeit haben das Jahr geprägt.


In diesem Rückblick möchte ich dich mitnehmen auf eine Reise durch meine persönlichen Erlebnisse, meine Arbeit als Trainerin, meine Projekte, meine Bühnen- und Chor-Erfahrungen sowie die bewegenden Momente mit meiner Familie und unseren Hunden. Du wirst sehen, wie sich die Themen Gesundheit, Lebensfreude, Präsenz und Mut zur Gestaltung wie ein roter Faden durch alle Erlebnisse ziehen – und vielleicht findest du darin auch Inspiration, dein eigenes Jahr bewusst wahrzunehmen und zu gestalten.


Mich hat einmal mehr Judith Peters mit ihrer JahresRückBlog Challenge dazu angeregt, meinen Jahresrückblick zu verfassen - denn, auch ein vermeintlich weniger schönes Jahr darf gewürdigt werden.


DIE INHALTE DIESES BLOGARTIKELS



Heuer feierte meine Mutter am 20. November ihren 100. Geburtstag – und nur 26 Tage später verließ sie dieses Erdenleben. Schon seit Jänner war dieses Jahr für uns eine große Herausforderung. Der gesundheitliche Zustand meiner Mutter gab uns immer wieder Rätsel auf. Ihr größter Wunsch war es, zu Hause, in ihrem geliebten Haus, sterben zu dürfen. Ein Krankenhaus kam für sie nicht infrage. Unser Hausarzt besuchte sie daher regelmäßig und tat alles, was möglich war.


Im Frühjahr ging es ihr zeitweise so schlecht, dass wir dachten, ihr letztes Stündlein sei gekommen. Doch es konnte keine konkrete Krankheit festgestellt werden – und einige Tage später war sie wieder „zurück im Leben“. Allerdings ohne Erinnerung an diese Phase. Rückblickend glaube ich heute, dass sie damals bereits begonnen hatte, sich innerlich auf ihre letzte Reise vorzubereiten.


Nachts träumte sie sehr intensiv und erzählte am nächsten Tag mit leuchtenden Augen von diesen Träumen – in schillernden Farben, als wären sie Realität. Fast immer bezogen sie sich auf ihre Vergangenheit. Für mich fühlte es sich an, als würde sie ihr Leben noch einmal durchgehen, Erinnerungen ordnen, vielleicht auch loslassen, was noch offen war. Wenn ich ehrlich bin, hatte dieser Prozess wohl schon ein Jahre früher begonnen – seit sie nicht mehr mit dem Rollator gehen konnte. Damals habe ich dem noch nicht die Bedeutung beigemessen, die ich heute darin erkenne.


Über das Jahr hinweg gab es immer wieder kleinere gesundheitliche „Störfeuer“. Sie erholte sich zwar jedes Mal ein Stück weit, doch ihre Lebensenergie wurde spürbar schwächer. Ab September nahmen die Beeinträchtigungen deutlich zu, und sie brauchte immer mehr Betreuung.


Drei Tage vor ihrem 100. Geburtstag mussten wir täglich ins Krankenhaus, um eine Beinwunde versorgen zu lassen. Doch auch in dieser Zeit war ihr Wunsch klar: immer wieder nach Hause zurückzukehren. Die Ärzte und Pflegekräfte hatten großes Verständnis – denn allen war bewusst, dass niemand einen so einzigartigen Geburtstag im Spital verbringen möchte.

So wurde sie am Vormittag des 20. November mit der Rettung nach Hause gebracht. Dort wartete bereits unsere Familie. Gemeinsam konnten wir noch ein Mittagessen genießen, es gab Torte und ein Glas Sekt – ein stilles, aber sehr bewusstes Feiern.

Mein Bruder war extra aus Mexiko angereist. Zehn Jahre zuvor hatte er ihr versprochen, zu ihrem 100. Geburtstag wiederzukommen – und er hielt sein Wort. Er blieb sechs Tage, dann reiste er zurück. Ich glaube, die Vorfreude auf dieses Wiedersehen und das Wissen, ihn noch einmal sehen zu dürfen, haben sie so lange getragen.



Als ich ihr am 26. November erzählte, dass er gut in Mexiko angekommen war, begann sie, sich Schritt für Schritt zurückzuziehen. Von Tag zu Tag wurde sie stiller, schwächer, durchlässiger – bis sie am 16. Dezember für immer die Augen schloss.

An diesem Tag war ich die ganze Zeit bei ihr. Ich spielte ihr alpenländische Weihnachtslieder, das Ave Maria und „Stille Nacht“ vor. Ich hatte das Gefühl, dass ihr diese Musik beim Abschiednehmen und Loslassen geholfen hat. Die Atmosphäre war friedlich – und doch spürte ich, dass sie sich das Gehen nicht leicht machte. Am Abend, genau um 20 Uhr, schloss sie in meinem Beisein endgültig die Augen.

In dieser Zeit habe ich viele eigene Bedürfnisse und Pläne zurückgestellt. Aber diese gemeinsame Zeit lässt sich nicht nachholen – und ich weiß, dass ich es bereut hätte, wäre ich nicht da gewesen. Ab dem 1. Dezember hatte meine Mutter nichts mehr gegessen. Es setzte sozusagen das „Sterbefasten“ ein. Ich habe mich darüber informiert, wie ein Sterbeprozess abläuft, und dieses Wissen hat mir geholfen, das Geschehen besser einzuordnen und anzunehmen.


Das Miterleben ihres Sterbens war für mich keine Belastung. Ich empfinde es vielmehr als Erlösung – als ein sanftes Loslassen dürfen, frei von Schmerzen, Sorgen und Einschränkungen. Dabei haben mir sowohl meine frühere Hospizerfahrung als auch meine innere Haltung geholfen: dem Leben – und dem Sterben – mit Vertrauen zu begegnen.


Die Verabschiedung und das Begräbnis fanden noch am 23. Dezember statt, die Seelenmesse am 27. Dezember.... so konnte ich 2025 für mich einen guten Abschluss finden.


Was ich aus dieser Zeit gelernt habe:

  • Abschied braucht Zeit, Präsenz und Mut zum Dasein.

  • Manchmal ist das größte Geschenk, das wir machen können, einfach da zu sein – bis zum letzten Atemzug.



Hugo ist einer unserer beiden Boston-Terrier-Brüder und im August zehn Jahre alt geworden. Er ist ein wunderbarer Hund: freundlich, intelligent, aufmerksam, neugierig – und am liebsten ständig in Bewegung. Gassi gehen ist für ihn kein Pflichtprogramm, sondern Lebenselixier. Am glücklichsten ist er, wenn er ohne Leine, völlig frei, durch Wald und Weingärten springen darf – voller Lebensfreude, voller Energie.

Und doch ist Hugo auch mein Sorgenkind. Zweimal musste er bereits schwere Augenoperationen überstehen, bei denen er sein Auge beinahe verloren hätte. Und im Laufe seines Lebens hatte er inzwischen zum vierten Mal einen Mastzelltumor. Heuer war es besonders herausfordernd.

Im Frühjahr konnte der Tumor operativ entfernt werden – allerdings erst, nachdem er zuvor mit Tabletten verkleinert worden war. Die Operation verlief grundsätzlich gut, auch der Heilungsprozess sah zunächst vielversprechend aus. Doch nach einigen Tagen entwickelte sich ein massives Ödem, das sich bis in den Brustraum und ins operierte Bein ausbreitete. Es sah bedrohlich aus, die Wunde musste drainagiert werden. Erst danach stabilisierte sich die Situation, und schließlich heilte alles so, wie wir es uns erhofft hatten.

Kaum hatten wir uns einigermaßen von dieser Phase erholt, kam die nächste Hiobsbotschaft: An der oberen Rückseite beider Hinterläufe hatten sich neue Mastzelltumoren gebildet. Ich konnte es kaum glauben. Genau dort ist nur wenig Gewebe vorhanden – und für eine Operation muss immer großzügig in Breite und Tiefe entfernt werden. Noch dazu ist dieser Bereich beim Laufen und Springen stark belastet. Und Hugo? Mein kleiner ADHS-Schüler, der am liebsten ständig aktiv ist.

Also blieb uns erneut nur ein Weg: eine weitere Behandlung mit chemotherapeutischen Tabletten. Nach etwa einem Monat war der Tumor am linken Hinterlauf verschwunden. Rechts blieb er bestehen, wurde aber deutlich kleiner. Seit Oktober bekommt Hugo nun die Tabletten – und im Moment sieht es so aus, als könnten wir den Tumor vielleicht sogar ohne weitere Operation in den Griff bekommen.

Als Hugo 2018 seinen ersten Mastzelltumor hatte, war das ein Schock. Wir wussten nicht, was das bedeutet, wie seine Chancen stehen würden, wie viel Lebensqualität möglich ist. Beim zweiten Mal waren wir schon abgeklärter. Heute – mit all den Erfahrungen – kann ich besser damit umgehen. Ich habe gelernt, genau hinzusehen, wachsam zu sein und früh zu handeln. Jeder noch so kleine Knubbel wird sofort abgeklärt, damit wir möglichst schnell reagieren können.


Was ich aus dieser Geschichte gelernt habe:

  • Nicht alles liegt in unserer Hand – aber Aufmerksamkeit, Wissen und rechtzeitiges Handeln machen einen enormen Unterschied.

  • Lebensfreude ist keine Frage von Perfektion oder Gesundheit. Hugo zeigt mir jeden Tag, wie viel Kraft, Mut und Freude im Hier und Jetzt liegen. 🐾



Bobby ist unser zweiter Boston Terrier und Zwillingsbruder von Hugo. Ebenfalls zehn Jahre alt, und doch vom Wesen her völlig anders. Während Hugo quirlig und ständig in Bewegung ist, ist Bobby eher ruhig, entspannt, sehr anhänglich, ein kleiner Dickschädel und zugleich ein „Kampfhund“ im besten Sinne: nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Neun Jahre lang war Bobby unser Paradebeispiel für Gesundheit. Tierarztbesuche gab es nur routinemäßig, Probleme keine. Erst im vergangenen Jahr zeigten sich erste Anzeichen, dass hormonell etwas nicht im Gleichgewicht war. Die Prostata war vergrößert, es hatten sich Zysten gebildet. Um diese zu verkleinern und eine Kastration möglichst zu vermeiden, bekam Bobby zunächst einen Hormonchip. Dieser wirkte gut – die Zysten verschwanden.

Doch heuer zeigte sich das eigentliche Problem: eine Perinealhernie, die bei unkastrierten Rüden – insbesondere dieser Rasse – leider häufiger vorkommt. Nun war eine operative Kastration nicht mehr zu umgehen und wurde im Mai durchgeführt. Genau einen Monat später folgte die Operation der Perinealhernie. Der Heilungsprozess verlief völlig problemlos. Bobby erholte sich rasch und war bald wieder ganz der Alte.


Ende Oktober jedoch passierte etwas, das ich keinem Tierbesitzer wünsche. Bobby saß auf einem Sessel – und plötzlich, ohne jede Vorwarnung, glitt er herunter, rutschte unter den Sessel und blieb reglos, hechelnd liegen. Ich bemerkte es nur, weil wir einen Glastisch haben. Ich war sofort bei ihm. Es fühlte sich an, als würde ich neben mir stehen und mir selbst zusehen.

Zuerst dachte ich, er hätte sich verschluckt, und klopfte ihm kräftig auf den Rücken. Er kam kurz zu sich, konnte aber nicht aufstehen. In Windeseile holte ich eine Decke, wickelte ihn ein, und mein Mann und ich liefen zum Auto. Unsere Tierärztin war nur wenige Minuten entfernt. Ich klopfte an die Tür, rief „Notfall“. Die Ordination war leer, Bobby wurde sofort untersucht.

Blutabnahme, Infusion, Medikamente gegen Übelkeit, Ultraschall, Röntgen – dann die erste Verdachtsdiagnose: ein Perikarderguss. Flüssigkeit im Herzbeutel, die das Herz daran hindert, richtig zu pumpen. Die einzige Möglichkeit zu helfen: eine Punktion. Da unsere Tierärztin alleine in der Praxis war, schickte sie uns sofort weiter in die Tierklinik nach Perchtoldsdorf. Dort bestätigte sich der Verdacht, und Bobby wurde umgehend punktiert. Alles verlief gut. Zur Sicherheit blieb er über Nacht in der Klinik.

Am nächsten Tag durften wir ihn wieder abholen. Es ging ihm erstaunlich gut – und noch am selben Tag machten wir mit beiden Fellnasen eine kleine Gassirunde.


Die große Frage blieb: Was war die Ursache?Da weder eine Herzbeutelentzündung noch ein Tumor festgestellt werden konnten, lag der Verdacht nahe, dass es sich um einen idiopathischen Perikarderguss handelte – also ohne erkennbare Ursache. Das kann ein einmaliges Ereignis sein, es kann sich aber auch wiederholen. Wann und ob, weiß niemand. Deshalb muss Bobby nun regelmäßig zur Ultraschallkontrolle.


Rückblickend gab es vielleicht kleine Vorzeichen. In den Tagen davor lief Bobby oft langsamer hinter mir her, ich musste immer wieder auf ihn warten. Am Abend vor dem Ereignis verhielt er sich ungewöhnlich: er lag auf dem Sofa, kein Fernseher lief, draußen war nichts zu sehen, und dennoch begann er zu wuffen, blickte in den Raum, als würde er etwas wahrnehmen, das wir nicht sehen konnten. Später lief er hinaus in den Garten und bellte beim Gartentor, obwohl niemand da war.

Damals war das alles seltsam – aber nicht einzuordnen.


Was ich daraus gelernt habe:

  • Manche Warnzeichen sind leise, andere erst im Nachhinein verständlich.

  • Unsere Aufgabe ist es, aufmerksam zu bleiben, Veränderungen ernst zu nehmen und im Ernstfall schnell zu handeln.

  • Nicht alles lässt sich kontrollieren – aber Präsenz, Intuition und entschlossenes Handeln können den entscheidenden Unterschied machen.

  • Kämpferherz zeigt sich genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet. 🐾



Ein ganz besonderes Highlight 2025 war für mich der Internationale Speaker Slam in Wiesbaden. Vor rund 120 Gästen aus 16 Ländern durfte ich meine Gedanken zum Thema Longevity – gesund alt werden auf die Bühne bringen. Nur vier Minuten Zeit, ein Mikrofon, Headset, Scheinwerfer – und ein Herz, das vor Aufregung und Vorfreude gleichermaßen schneller schlug.

Ich spürte ein kleines Lampenfieber, das mich wacher, fokussierter und gleichzeitig lebendiger machte. Die Auftrittsankündigung, der erste Schritt auf die Bühne, die Blicke des Publikums – all das war neu und intensiv. In diesen Momenten habe ich gelernt: Bühne ist nicht nur Präsentation, sondern Begegnung. Man spürt die Energie der Menschen und gibt etwas zurück, das bleibt.

Meine Botschaft war klar: Gesundheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis deiner täglichen Entscheidungen. Jeder Mensch, egal in welchem Alter, kann aktiv gestalten, wie er leben und altern möchte. Prävention und Eigenverantwortung sind keine Luxusgedanken, sondern Schlüssel zu mehr Lebensqualität – für uns selbst und die Gesellschaft.

Für mich persönlich war es besonders schön, meine Inspiration aus nächster Nähe teilen zu können: Meine Mutter feierte heuer ihren 100. Geburtstag. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Haltung, Lebensfreude und tägliche Gewohnheiten ein langes, vitales Leben möglich machen.

Für meine Rede erhielt ich den Excellence Award – eine wunderbare Anerkennung für Inhalt, Bühnenpräsenz und die Fähigkeit, Menschen zu berühren. Gleichzeitig war es ein Ansporn: Ich will noch mehr Wissen vermitteln, noch mehr Menschen motivieren, kleine Schritte in Richtung Gesundheit und Lebensfreude zu gehen.


Übergabe des Exellence Awards an Brigitte Eduardoff durch Hermann Scherer
Übergabe des Exellence Awards an Brigitte Eduardoff durch Hermann Scherer

Was ich aus diesem Erlebnis mitnehme:

  • Bühne ist Übungssache – Lampenfieber gehört dazu, kann aber beflügeln.

  • Es lohnt sich, die eigene Expertise mutig zu teilen.

  • Die direkte Begegnung mit Menschen ist ein unvergleichliches Feedback.

  • Lust auf mehr: Mehr Auftritte, mehr Inspiration, mehr Wege, um Wissen praktisch weiterzugeben.

Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass Lernen, Teilen und Wachsen nie aufhören – egal auf welcher Bühne, egal in welchem Lebensalter. Und genau das macht das Thema Longevity für mich so lebendig: Gesundheit ist Gestaltung, Begegnung und Freude – und sie beginnt bei uns selbst.



2025 war für mich ein Jahr voller Bewegung – nicht nur körperlich, sondern auch inhaltlich. Als Trainerin durfte ich wieder Fastenwochen, Faszienyogakurse an der Volkshochschule Baden und einen JackpotFit-Kurs der Sozialversicherung leiten. Jede dieser Tätigkeiten ist weit mehr als ein Job: Sie ist Inspiration, Begegnung und ständiges Lernen zugleich.


Fastenwochen

Die Fastenwochen sind für mich besonders intensive Erfahrungen. Menschen durch Entschleunigung, Entlastung und innere Achtsamkeit zu begleiten, ist eine Verantwortung, die ich bewusst übernehme. Ich sehe, wie Teilnehmer:innen über sich hinauswachsen und gestärkt aus der Woche hervorgehen – dankbar für Impulse und Begleitung.

Dabei begleite ich ganz aktiv: von Faszienyoga-Übungen über Smovey-Training, Meditationen, kleine Wanderungen bis hin zu achtsamen Momenten in der Natur. Besonders Freude bereitet es mir, Fastensuppen, Säfte und Aufbaumahlzeiten selbst zuzubereiten. Dass meine Kreationen so gut ankommen, ist ein schöner Nebeneffekt. Gleichzeitig profitiere ich selbst: Ich erlebe hautnah, wie Entschleunigung, bewusste Ernährung und Detox wirken – und ich begleite die Teilnehmer:innen auch gezielt auf die Nachfastenzeit. Die Fastenwoche ist für mich ein intensives Erlebnis, bei dem ich voll im Einsatz bin und manchmal auch gerne selbst mitfaste.


Faszienyoga an der Volkshochschule Baden

Hier zeige ich, wie kleine, gezielte Bewegungen Haltung, Flexibilität und Energie verändern können. Für mich selbst ist es ein ständiger Reminder, aktiv zu bleiben, neue Übungen und Flows auszuprobieren und die Wirkung direkt zu spüren. Es ist spannend zu beobachten, wie unterschiedlich jeder Körper reagiert, wie viel Freude kleine Fortschritte bringen und wie schnell mit wenig Aufwand Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit reduziert werden können.

Was dabei das Wichtigste ist? Die Regelmäßigkeit.

Mit geringem Aufwand lassen sich überraschend schnelle Verbesserungen und Veränderungen erzielen. 7 bis 10 Minuten pro Tag reichen schon aus um den Körper geschmeidig zu halten. Nächster Kurs ab Februar 2026 - Anmeldung hier



JackpotFit-Kurs der Sozialversicherung in Wien

Gruppenfitness hat einen ganz eigenen Zauber: Motivation, Energie, Lachen – und die Freude, wenn Menschen spüren, dass sie etwas geschafft haben. Auch hier bewege ich mich aktiv mit, passe Übungen an, teste Varianten und erlebe direkt, wie regelmäßige Bewegung Energie und Wohlbefinden steigert. Über die Jahre hat sich eine sehr homogene Gruppe entwickelt, in die neue Teilnehmer:innen schnell integriert werden.

Der nächste Kurs startet im Februar 2026 - zur Anmeldung geht's HIER


Was ich daraus mitnehme:

  • Ein Kennenlernen von neuen, besonderen Menschen.

  • Trainerin sein heißt gleichzeitig lernen und vorleben: Ich gebe Wissen weiter, beobachte die Umsetzung und gewinne dadurch neue Perspektiven auf Gesundheit.

  • Präsenz wirkt: Wer selbst aktiv ist, kann andere authentisch inspirieren.

  • Gesundheit entsteht aus kleinen, konsequenten Handlungen – und dabei dürfen Freude, Leichtigkeit und Humor nie fehlen.

  • Unmittelbares Feedback der Teilnehmer:innen motiviert mich jedes Mal aufs Neue.


Dieses Jahr hat mir gezeigt: Meine Arbeit als Trainerin ist auch ein tägliches Selbstexperiment in Sachen Longevity. Ich begleite andere auf ihrem Weg – und gleichzeitig wächst meine eigene Energie, Fitness und Lebensfreude. Ein Geschenk, das ich nicht missen möchte.



2025 war für mich auch ein Jahr voller Musik und gemeinsamer Momente im Chor. Wir durften wieder bei zahlreichen Konzerten auftreten: vom Sommerkonzert in der Schule über die Anna-Messe im Festzelt und die Erntedank-Messe in der Kirche bis hin zum Adventkonzert gemeinsam mit der Soosser Blasmusik und dem Weihnachtskonzert in der Kirche.

Dieses Jahr brachte eine spannende Veränderung: Wir haben eine neue Chorleiterin bekommen – Toranj Mashayekhi, eine junge Iranerin, die in Wien Musikpädagogik und Klavier studiert hat. Sie hat nicht nur frischen Wind und neue Ideen eingebracht, sondern auch wieder Struktur in unsere Proben. Am Klavier werden wir von Reza Mojtabavi, ebenfalls aus dem Iran, begleitet. Besonders schön ist, dass wir seit heuer gemeinsame Auftritte mit der Soosser Blasmusik haben – das macht unsere Musik noch lebendiger und verbindet unterschiedliche Ensembles miteinander.

Als Mitglied des Vorstands der Singgemeinschaft erlebe ich, wie wichtig Organisation, Teamgeist und Freude an der Musik sind. Nach den Chorproben lassen wir den Abend oft gemütlich beim Heurigen ausklingen – eine schöne Tradition, die den Zusammenhalt stärkt und die gemeinsamen Erlebnisse abrundet.

Singen ist für mich gleichzeitig gesund und entspannend: Es fördert die Atmung, man nimmt automatisch eine aufrechte Körperhaltung ein, und auch beim Einsingen gibt es kleine Körper- und Atemübungen. Die Musik, die Atemübungen und die Bewegung im Chor helfen mir, Körper und Geist in Balance zu halten – und nebenbei entsteht pure Lebensfreude.



Was ich aus diesem Jahr im Chor mitnehme:

  • Musik ist nicht nur Ausdruck, sie schafft Verbindung, Gesundheit, Gemeinschaft und Lebensfreude.

  • Neue Impulse und Menschen bereichern das Miteinander.

  • Das gemeinsame Erleben von Auftritten und Proben ist eine Quelle von Energie, Inspiration und Glücksmomenten.

Dieses Jahr hat mir wieder einmal gezeigt: Musik kann auf vielfältige Weise Lebensqualität, Präsenz und Freudestärken – und das Zusammenspiel von Menschen ist ein Geschenk, das weit über den Klang hinaus wirkt.



2025 war für mich das Jahr, in dem die Idee des Longevity-Clubs Gestalt angenommen hat - eine Plattform für Frauen 50+, die ihre Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude aktiv gestalten wollen - besonders in und nach den Wechseljahren.

Im Mittelpunkt stehen gesünder älter werden, Beschwerden vorbeugen, Selbstfürsorge alltagstauglich leben, Schritt für Schritt - ohne extreme Diäten oder radikale Veränderungen.


Aufgrund der Ereignisse der letzten Monate steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen - und das ist für mich auch ganz ok.


Der Longevity-Club ist mehr als ein Kurs – es ist ein Ort der Inspiration, des Austauschs und der praktischen Umsetzung.

2025 habe ich mich intensiv mit der Konzeption beschäftigt: Welche Inhalte sind wirklich relevant? Wie lassen sich Wissen aus TCM, Fasten, Detox, Ernährung, Bewegung und Faszienarbeit sinnvoll verbinden? Welche alltagstauglichen Strategien können sofort in den eigenen Lebensstil integriert werden? Und wie kann daraus ein Format entstehen, das nicht überfordert, sondern stärkt, motiviert und langfristig wirkt?

Besonders wichtig ist mir, dass die Teilnehmerinnen verstehen: Gesundheit ist kein Zufall, sondern entsteht aus kleinen, konsequenten Entscheidungen und Ritualen.


Diese Vorarbeit im Hintergrund, war teilweise unsichtbar - aber enorm wertvoll. Sie hat mir gezeigt, dass nachhaltige Projekte Zeit brauchen - manchmal sogar seeeehr viel Zeit - Reifeprozesse durchlaufen dürfen und nicht aus Druck, sondern aus Klarheit entstehen sollten.


Der Longevity-Club wird im März 2026 starten - getragen von einer stabilen inhaltlichen Basis, einer klaren Haltung und der Überzeugung, dass Gesundheit kein Zufall ist, sondern das Ergebnis vieler kleiner, bewussten Entscheidungen.


2025 war damit kein Jahr des Starts, sondern ein Jahr der Ausrichtung, Sammlung und inneren Vorbereitung - und genau das macht dieses Herzensprojekt so tragfähig für alles, was noch kommen darf.


Neugierig geworden?

Wenn du Lust hast, von Anfang an Teil des Longevity-Clubs zu sein und den Aufbau aktiv mitzuerleben, freue ich mich sehr! Für den geplanten Start im März 2026 suche ich noch 10 Gründungsmitglieder, die den Longevity-Club von Beginn an begleiten möchten. Sie werden von besonderen Vorteilen profitieren - welche genau, darf sich noch entwickeln. Mir ist wichtig, diese Vorteile gemeinsam wachsen zu lassen und sie an den Bedürfnissen der ersten Teilnehmerinnen auszurichten.


Trage dich gerne jetzt auf meiner Interessentenliste ein, um alle Infos als Erste zu erhalten und den Club mitzugestalten. So kannst du schon vor dem offiziellen Start im März 2026 mit dabei sein.



2025 habe ich ein weiteres Herzensprojekt realisiert: meine neue Website, die all meine Angebote, Ideen und Impulse rund um Longevity, Detox und gesunde Selbstfürsorge bündelt.

Die Website ist nicht nur eine digitale Visitenkarte, sondern ein Ort der Inspiration, an dem Frauen 50+ praktische Tipps, Kurse, Freebies und Anleitungen für mehr Gesundheit, Energie und Lebensfreude finden.

Der Aufbau der Website war ein spannender Lernprozess: von der Konzeption über die Texte bis hin zum Design habe ich alles so gestaltet, dass die Inhalte klar, verständlich und einladend wirken. Mein Ziel war es, vertrauensvoll, menschlich und alltagstauglich zu kommunizieren – und gleichzeitig meine Persönlichkeit, meine Erfahrungen und mein Wissen spürbar werden zu lassen.

Besonders stolz bin ich darauf, dass die Seite mein Freebie „Detox für Schlaue“ enthält, mit Tipps, die sofort umgesetzt werden können. Meine Online- und Präsenzangebote sind so verknüpft, dass jede Besucherin den Einstieg in ein gesünderes Leben leicht findet.


Was ich daraus mitnehme:

  • Struktur und Klarheit sind essenziell, damit komplexe Themen leicht zugänglich werden.

  • Eigene Kreativität einzubringen lohnt sich, denn Persönlichkeit schafft Vertrauen und Verbindung.

  • Digitale Sichtbarkeit ermöglicht Wirkung, die über den persönlichen Kontakt hinausgeht – Wissen und Motivation erreichen mehr Menschen.

Die neue Website ist für mich ein weiterer Schritt, meine Vision von gesundem Altern, Selbstfürsorge und Lebensfreude zu teilen – und gleichzeitig ein inspirierendes Werkzeug, um meine Angebote weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.


Meine neue Website mit kostenlosem Freebie
Meine neue Website mit kostenlosem Freebie


  • Das ich mir die Fortsetzung des Cook Your Business Programms bei

Claudia Nichterl gegönnt habe.

Seit einem guten Jahr nehme ich die kompetente Begleitung von Claudia im

Business-Aufbau an. Es gab zu Beginn des Programmes eine Übersicht und

Einführung in einige wichtige technische Tools, die von Anja Grigoleit super

professionell vermittelt werden.

Und auch wenn es heuer aus Zeit- und Prioritätsgründen nicht immer geklappt hat mich darauf zu fokussieren, so möchte ich diese Begleitung, den Austausch und

die kreativen Ideen nicht missen.


  • auf meine Entscheidung nicht ein Buch, sondern mein erstes Buch zu

         schreiben .... welches Thema? Longevity - länger leben, gesund bleiben.

         Nachdem ich keinen blassen Schimmer vom Buch schreiben, einer sinnvollen

         Strukur und des Verlagswesens habe, war und ist die Begleitung durch

         The Writing Session mit Svenja Hirsch nicht nur hilfreich sondern absolut

lehrreich.         

Dieses Buch-Projekt ist tatsächlich eine sehr spannende Herausforderung für

         mich, denn oft bin ich gar nicht inspiriert etwas zu schreiben oder es fehlt die

         Zeit..... aber dann helfen die Co-Writings, wo wir gemeinsam 1 1/2 Stunden lang

         "zeitgleich" schreiben. Ich möchte das Buch gerne 2026 veröffentlichen.


  • Meine neue Website - die ich auf Basis von Anjas Wissenvermittlung zu Wix.com aufgebaut habe.


  • Mein Freebie „Detox für Schlaue" - 10 Tipps, die du gleich in den Alltag integrieren kannst. Interessiert? Dann hol dir HIER dein Exemplar.


  • Die Grundsteinlegung für meinen "Longevity-Club"


  • darauf, dass ich ganz alleine mit unserem brandneuen Auto, einem Toyota C-HR von Baden nach Wiesbaden zum Speakers Slam und wieder retour gefahren bin - immerhin rund 1500 km.

Weiter schöne Momente 2025



Trotz all der Herausforderungen und vielen völlig unplanbaren Situationen habe ich weder den Mut verloren noch die Flinte ins Korn geworfen. Da war es für mich schon recht hilfreich, im Hier und Jetzt zu leben, wenig zu grübeln oder zu jammern, das Beste aus allem zu machen und - wie man so schön sagt - "situationselastisch" zu bleiben.

Ich denke, dieses Jahr hat mir ganz schön viele Lernaufgaben gestellt aus denen ich Neues, Lehrreiches mitnehmen und Erfahrungen sammeln konnte.... und: Neben all dem ist es mir trotzdem gelungen, meine Fastenwochen, Faszienyoga- und Bewegungskurse routiniert abzuhalten.

Ich habe auch gelernt, mich anderen Menschen gegenüber mehr zu öffnen und hinter die Kulissen blicken zu lassen. Das feedback war immer großartig, verständnisvoll und einfühlsam... dafür bin ich sehr dankbar.


 

Es gibt keine völlige Unabhängigkeit:

Du bist immer von irgendjemandem oder irgendetwas abhängig.

Die besten Pläne und Vorsätze nützen nichts, wenn höhere Mächte dir dabei einen Strich durch die Rechnung machen und du deinen Fokus auf andere – im Moment gerade - wichtiger Dinge legen mußt. Warum? Weil sie unwiederbringlich sind - und man es sicher bereuen würde, wenn man sie einfach ungeachtet verstreichen ließe. Manchmal hat's ja auch einen Sinn, warum uns das Leben Hindernisse in den Weg legt - auch wenn wir das möglicherweise erst später erkennen.

Auf meiner To-Want-Liste für das Jahr 2025 sind viele Dinge offen geblieben - aber sie sind nur verschoben und bleiben weiterhin in meinem Fokus.



  • Ich bringe mehr Struktur in meinen Tag für eine besser Planung all meiner Aufgaben

  • Mehr Routinen - das ist immer ganz gut - denn die vereinfachen sowohl das private als auch das berufliche Leben

  • mich selbst und meine Bedürfnisse wieder mehr in den Mittelpunkt stellen und ausreichend Pausen gönnen


  • viel mehr Outdoor-Bewegung machen und Frischluft tanken



  • Du willst mehr für deine Gesundheit tun, möchtest dein Leben dafür aber nicht auf den Kopf stellen? Dann werde Mitglied im Longevity-Club und lass dich mit vielen Impulsen, kleinen alltagstauglichen Übungen, schnellen Rezeptideen, praktischem Wissen rund um ein längeres, gesünderes Leben durchs Jahr begleiten. Für die Umsetzung braucht's oft nur eine sanfte Begleitung, die dich inspiriert - und dafür bin ich da.


  • Auch 2026 warten wieder zwei Plätze für 1:1 Begleitungen. Dabei gehen wir gemeinsam 12 Wochen lang ganz auf dich und deine Bedürfnisse ein. Wir entwickeln gemeinsam eine für dich passende Strategie, wie du mit kleinen alltagstauglichen Veränderungen Schritt für Schritt große Erfolge für deine Gesundheit erzielen kannst.


  • Startschuss Longevity-Club im März 2026 - ein Tag zum feiern :-)

  • mein Longevity-Buch fortsetzen und im Oktober veröffentlichen


  • unterschiedliche Online-Formate für Fasten, Basenfasten, Detox, 1:1 Begleitung entwickeln und launchen


  • meine Website vom mehr oder weniger Oner-Pager weiterentwickeln


  • meine bestehenden live Fastenwochen und Kurse weiterhin mit Freude und im Sinne meiner Teilnehmerinnen fortsetzen


  • Ich möchte mindestens 3 kleine Musikstücke auf der Ukulele lernen.


Mein Motto für 2026: Wenn nicht jetzt, wann dann? – Jetzt bin ich dran!



2 Kommentare


Blanka
09. Jan.

Hallo Brigitte

Wow, was für ein ereignisreiches Jahr, mit vielen Höhen und Tiefen. Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr 2025 dich kennenlernen durfte, wenn auch bisher nur online bei vielen Meetings mit  Claudia Nichterl Deine Energie und Freude war, wie in deinem Blog auch, auf oder durch den Bildschirm zu spüren 😀. Ich wünsche dir ein super tolles Jahr 2026. Liebe Grüße Blanka

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Brigitte
15. Jan.
Antwort an

Liebe Blanka, ich freu mich sehr über deine lieben Worte, vielen Dank! Ja, vielleicht schaffen wir es ja heuer uns persönlich in Wien kennen zu lernen. Bin gespannt wie es dir im letzen Jahr ergangen ist und freu mich auf einen energiereichen Austausch. Bis dahin - alles Liebe, Brigitte

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